16. Dezember 2007

Erster Akt...done.

Kurzes Update. Den ersten Akt hab ich durch. Das British Museum ist ein echt hübsch aufgemachter Level, muss man mal sagen. So richtig kann ich noch nicht nachvollziehen, was das Problem mit Random-Leveln ist. Bis jetzt halten sich die wirklich die Waage.



Auch die Story baut sich eigentlich ganz nett auf, das da auf dem Bild ist eine recht geheimnisvolle Gestalt, die am Ende des Museumshowdowns wartet und einem furchtbar kryptische Sachen sagt. Sowas mag ich ja.

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15. Dezember 2007

Lower Kingsway Sewers

Ok, ich spiele noch immer Hellgate so vor mich hin. Auf der einen Seite verstehe ich die Hardcoregamer, die enttäuscht sind, daß das Ding nun doch nicht das Überspiel für Masterzocker geworden ist. Andererseits bin ich persönlich genau darüber sehr froh, denn solche Spiele sind die, die mich frustrieren. Einfach nur aus dem Grund, weil ich nicht die Zeit habe, so tief einzusteigen, daß es Spaß macht.

So ist es gerade die leichte Oberflächlichkeit, die Hellgate für mich so ideal macht. Auch nach einer Woche in Köln kann ich mich einfach mal eine Stunde dransetzen und ein oder zwei Quests spielen. Ich habe nie das Gefühl, die Steuerung nicht im Griff zu haben oder - was viel schlimmer wäre - sie immer wieder neu lernen zu müssen. Ich habe nie das Gefühl, ich habe von tausen Optionen und Möglichkeiten irgendwie nur zehn im Repertoire, weil ich für die anderen einfach Tage durchtüfteln müsste was ich nicht kann.


Ich liebe es dagegen, einen Level freizuballern und dann den Rückweg als Spaziergang zu genießen statt einfach schnell einen Teleport zur Station zu machen, um die Zeit abzukürzen. Bei diesen Gelegenheiten kommen dann nämlich so schöne atmosphärische Momente zustande wie in dem Movie da...

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18. November 2007

Hellgate Snack

Es kann natürlich sein, daß sich jetzt alle Hardcoregamer an den Kopf langen, aber ich hab nunmal nicht mehr die Zeit, mich anders mit Spielen zu beschäftigen, als sie einfach mal zwischerein zu schieben, wenn mal ein wenig Zeit übrig ist.



Das Nette bei Hellgate ist: Das kann man super wegsnacken, denn es gibt immer diese Quests á la "Erschiesse soundsoviele Dieseundjene", die einem erfahrenen Shooter-Spieler wie mir ein müdes Lächeln kosten. Rein in den Zufallsdungeon und draufgehalten wie bei Doom oder Quake, das geht meistens ohne einen Schadenspunkt geschweige denn einem Anflug von Hektik.
Ich liebe die Engineer-Klasse, denn man spielt damit eben kein blödes Action-RPG sondern ein ordentliches Ballerspiel.
A propops Ballerspiel, gestern hab ich gesehen, daß UT3 im Laden steht...

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11. November 2007

London am Arsch. Geil.

Ja, es ist der erste Eindruck nach etwa fünf, sechs Stunden Spielzeit. Insoweit kann ich über Themen wie Langzeitmotivation oder auch Abwechslung im langfristigen Spielverlauf noch gar nicht viel sagen.


Aber: Hellgate London rockt erstmal gut los. Das liegt einmal an der Story - endlich mal keine Elfen und Zwerge - die mir richtig reinläuft. Atmosphäre ist mir wichtig, das muß nicht die allertollste Grafik sein, aber es sollte an den richtigen Stellen cool sein. Ebenso die Musik und die Story. Was das alles angeht fängt Hellgate richtig gut an. Ich weiß aus den Testberichten, daß sich das im Mittelteil auch wieder ändert, inwieweit das auch meine Motivationskurve beeinflusst werde ich noch sehen.
Hellgate ist mein erstes Action-Rollenspiel (ich habe auch mal Dungeon Siege angefangen, das aber nicht länger als vielleicht drei Tage gespielt und entsprechend wenig davon gesehen) und ich halte das gut aus, weil ich als Engineer unterwegs bin. Der Figur, die mit Knarren und Raketenwerfern rumläuft und das Spiel zum Egoshooter macht. Vielleicht wärs weniger interessant für mich, wenn ich mit anderen Figuren rumlaufen würde, die mehr wie die üblichen RPG-Avatare funktionieren - die also nach Klick auf den Feind eine Stein-Schere-Papier Berechnung abwarten. Das hab ich nie gemocht und ist noch ein Grund, weshalb ich um Rollenspiele normalerweise einen großen Bogen mache. So kann ich aber selbst mit den Level 1 Waffen noch in Level 4 Dungeons (die ja im London Underground angesiedelt sind) klarkommen, wenn ich einfach gut genug schieße und ausweiche. Mit einer Level 4 Maschinenpistole ist das sogar schon fast zu einfach.
Was mich aber einfach begeistert: Dieses tolle Setting. London, Tubestations als Basen, die den Originalen prima nachempfunden sind (und ich kenne die ja, schaut euch mal den Screen da oben von Covent Garden an!). Die Außenlevel in Londons Trümmern, mit ausgebrannten Polizei-Smarts, entkernten Straßenzügen, die man wirklich als Londoner Ambiente erkennt und die wirklich schicke Action darin, in der man - wie gesagt - mehr Ballerspielfeeling hat als RPG-Geklicke.
Bisher bereue ichs jedenfalls nicht.

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8. November 2007

Am Wochende gehts ab

eine Sendung liegt für Sie in der PACKSTATION 168 in Neu-Isenburg
(Hugenottenallee 59, Deutsche Post Filiale) zur Abholung bereit.
und darin steckt "Hellgate: London", direkt aus England importiert. Die Kritiken sind gut, aber nicht jubilierend, was mich aber eher beruhigt, wenn die Wertungen so über die 90 steigen, sind mir die Spiele dazu meistens zu kompliziert. Ich bin ja auch schon älter und da braucht man solides Gameplay und kein Daueradrenalin.

Ich werd berichten, wie's ist.

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