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Rollenspiel

PSZ

Heute haben wir mal ein Gastautor! Xam-Marvin berichtet von der letzten Neuerscheinung der RPG – Serie PHANTASY STAR die es schon seit 1987 gibt. Und da auf Kein Halma bisher die RPGs ohnehin viel zu kurz gekommen sind: PHANTASY STAR ZERO für den NDS:

Seit gut 4 Wochen habe ich nun „Phantasy Star 0“ für die DS.
Angeblich habe ich schon gute 84 Stunden gespielt.
Es macht schon Spaß, mir zu mindestens.
Ich hatte ja schon mal „Phantasy Star Online V.2“ gespielt, auf der DC (Dreamcast).
Es war eine schöne Zeit, vor allem das Online spielen, hatte damals sehr viel Spaß gemacht. Genau an diesem Punkt ist es mit der neuen DS Version leider etwas schwierig, finde ich. Hat man erst mal die Hürden überwunden und es geschafft Online mit seiner DS zu gehen, gibt 3 Varianten Online zu spielen. Einmal alleine, dann mit Freunden und in einem so genannten freiem Spiel.
Mir ist noch nicht ganz so klar wofür der Online-Modus mit dem „alleine spielen“ gut sein soll!? Weil das kann man ja eigentlich auch Offline!? Ok, man bekommt dann angezeigt wenn jemand anderes Online kommt den man „Kennt“.
Das Online Spielen mit Freunden ist das was ich am interessantesten finde. In diesem Modus kann man während des Spielt s mit einander über den Pikto-Chat plaudern. Das ist nett gemacht.
Beim „freiem Spiel“ wird man mit Leuten zusammen spielen (sofern welche gerade Online sind und auch das frei Spiel gewählt haben) die man nicht kennt und wohl auch nicht kennen lernen wird. Denn bei dieser Form des Spiels kann man leider nicht miteinander Chaten. Das ist Fluch und Segen in einem!

Ich finde das sich das Spiel beinahe zu leicht spielt! Mann kommt recht schnell voran.
Gerade Online, kann man sich über das Sammeln von „Items“ streiten. Es ist sicher recht schön das wenn nun eine Kiste von einer Party gefunden wird, anscheinend alle die Sachen aus der Kiste bekommen. So wird niemand benachteiligt! Ich finde es aber eigentlich gar nicht so schlecht wenn man sich das wie früher geteilt hat, was da so in einer Kiste drin war. Sicher ist das für den einen oder anderen nicht so leicht!? Aber wenn man eine nette Gruppe von Leuten hat, die mit einem spielt, fördert das den zusammen halt. Und ja es hat viel länger gedauert bis alle gut ausgestattet waren!
Leider geht auch das tauschen von Sachen nicht mehr so schön leicht. Früher konnte man etwas einfach wieder ablegen und jemand anderes konnte es wieder aufnehmen und sich näher anschauen. Heute muss man wenn man etwas tauschen will zum „Counter“ gehen und es mit jemanden „Traden“.
Mann konnte sich früher in den Dungeons absprechen und notwendige Dinge sich noch kurz vor einem schweren Kampf geben ohne das man unbedingt in die Stadt zurück musste, weil man sich Sachen einfach geteilt hat, wie z.b. „Dimat“ oder „Fluride“.
Ich glaube so ziemlich allen Online-Spielern fehlt die „Lobby“ aus DC-Zeiten.
Bis jetzt scheint es auch leider nicht so viele Online Spieler zu geben wie früher. Zu mal man ja doch sehr auf Internet-Foren angewiesen ist, mehr als zu DC-Zeiten, wegen fehlender Lobby. Wenn man denn gerne mit anderen zusammen spielt, damit man sich vielleicht gezielt verabredet, zum Online-spielen und zum Austauschen der Freundescodes.

Es gibt aber einen sehr gelungenen Storymode, mit einer schönen recht langen Story. Und jede Menge Quests.
Also es dürfte schon ein Weilchen dauern bis man durch ist mit dem Spiel!

Trotz der nicht ganz unerheblichen Kritikpunkte ein schönes Spiel.
Ich habe meinen Spaß und meinen Zeitvertreib! ☺

Fallout 3 – GOTY Review

Nach einiger Zeit und zu einem Hammerpreis konnte ich die Game Of The Year Edition von Fallout 3 erstehen.
Nachdem ich die ersten zwei teile zwar angespielt habe, aber rundenbasierte Shooter ueberhaupt nicht ausstehen kann (die einzige ausnahme war wohl “jagged alliance”, aber da war ich ja noch jung und Isosicht war noch hip in Strategiespielen) konnte ich kaum darauf warten, mich in Ichschuetzenperspektive in Postapokalypse zu suhlen und mich mit 50er jahre Flair berieseln zu lassen.
Ich koennte jetzt Reviews anderer Magazine zitieren und Fallout 3 Honig um den Bart schmieren, aber das waere ja langweilig und passt hier nicht rein.
Hier sind meine Probleme mit dem Spiel, das schlussendlich in einer Woche nicht einmal angefasst wurde, obwohl die Disk die ganze Zeit im Laufwerk war:

Die Story geht zu schnell floeten.
Zwar ist es mein Bestreben, dahinter zu kommen, was von meinem von Liam Neeson synchronisierten Vater passiert ist, aber ab Stunde 10 ist sogar einfach rumlaufen und das zerstoerte Washington, D.C. angucken interessanter.

Die volkommen unnuetzen Zwangsfaehigkeiten.
Dadurch, dass man beim Levelaufstieg Punkte vergeben muss um weiterzukommen, enden diese oft in Nebenfaehigkeiten, die kaum spuerbar Einfluss aufs Spiel nehmen. Ach ja, und man sollte am besten von Anfang an wissen, was man tun moechte. So ein Ich-kann-alles-aber-nichts-so-ganz Charakter mag zwar nett sein, aber ohne Experte zu sein, wird man nichts in Fallout 3. Spaeter umskillen gibts hier nicht.

Diese elende Wuerfelei.
Was Jens schon damals bei Stalker aufgefallen war, ist auch hier das Problem. Wenn ich jemandem auf einem Meter Abstand anvisiere, dann sollte ich doch irgendein vitales organ treffen, selbst wenn ich mein junges Leben in einem Bunker verbracht habe, oder? Obwohl das V.A.T.S. System zum anvisieren schon cool ist.

Aber um doch auf einer guten Note zu enden: Fallout 3 hat eine der dichtesten Atmosphaeren, die ich in einem Spiel erleben durfte.
Die Spielwelt ist unglaublich detaillert und zieht mit morbidem Witz in seinen Bann. Ausserdem kam kein Kostuemdesign jemals so dicht an Mad Max ran.

Vielleicht liegt es ja auch an mir und Hardcorerollenspiele sind nichts fuer mich.
Geh ich halt wieder zu Diablo, Torchlight und Co.