… ist meiner Meinung nach Monkey Island 2. Daher freut es mich, das die beiden Special Editions von Monkey Island 1 und 2 nun am 9. September in Deutschland rauskommen. Ich hatte mir die beiden Spiele eben noch nicht als Download zugelegt. Da die Little Miss Gamer und ich ohnehin im Monkey-Island-Fieber sind (bei ihr im Zimmer läuft zur Zeit der Soundtrack in der Dauerschleife), passt das natürlich wie der Haken auf die Augenklappe! Harrr, harrr!
(Oben zu sehen ist übrigens die Amiga-Version, die ich — laut noch beiliegender Rechnung — am 30.07.1991 für 99,95 DM gekauft hatte. Soll mal einer sagen Spiele wären heute teuer. Die Amiga-Version kam übrigens mit 11 Disketten und ohne Festplatten-Installations-Routine daher!! So gab es beim ersten oder zweiten Teil, kann ich mich leider nicht mehr genau erinnern, den Gag, das man in eine Höhle ging und eine Diskette einlegen sollte, die man nicht hatte. Kurze Panik! Dann kam die Meldung auf den Schirm “Sorry, das haben wir ja gar nicht mehr programmiert!” und dann landete man wieder im Bildschirm davor, vor der Höhle.)
Mir geht es um das Teil da rechts. Der Gameboy selbst liegt mal nur eben daneben, damit man mal die Größe einschätzen kann. Also weit vor 1989 hatte ich meinen ersten Gameboy. Eine Herstellerfirma kann man auf dem Etikett hinten auf dem Gerät nicht mehr erkennen. Nur noch Made in Hong Kong ist zu erkennen. Die Dinger waren Mitte bis Ende der 70ziger Jahre recht teuer gewesen. Ich selbst habe das Ding 1978 gebraucht von meinem Dad geschenkt bekommen, der es seinem Chef abgeluchst hatte. Im Prinzip ist das Ding ein Taschenrechner mit roter Digitalanzeige. Das Besondere war eben das drei Spiele eingebaut waren: Autorennen, Zahlenraten und 17+4. Zu 17+4 muss ich ja wohl nichts sagen und Zahlenraten war einfach Mastermind mit Zahlen statt Farben. Autorennen hatte seinen besonderen Reiz. Hier wurde eben durch das Blinken von einzelnen LEDs von links nach Rechts “Verkehr” simuliert und man hatte eine dreispurige Strecke. Zwischen den Spuren musste man mit seinem als Strich dargestellten “Auto” schnell die Spuren wechseln, damit man nicht mit den anderen als Striche dargestellten “Autos” kollidierte. Natürlich wurde das Spielgeschehen immer schneller. Okay, das war nicht ganz so cool wie Atari’s NIGHTDRIVER, das zu der Zeit in den Spielotheken als Automat mit Lenkrad aufgestellt war, aber das war schon recht nah dran. Und natürlich war ich mit dem Handheld in der Nachbarschaft der König gewesen. Es gab Wettbewerbe wer am längsten fahren kann bis zur Kollision und dem Game over. Natürlich hatte der Taschenrechner selbst kein Chronometer. Da hatten wir dann ne ganz normale analoge Stopuhr für. Damals eben… Wir hatten ja nichts…
Heute mal wieder LOTUS III gespielt. Das Spiel wird nächstes Jahr 20 und das sieht man ihn zwar an, aber es fesselt zumindestens mich noch genau so vor dem Monitor wie vor 19 Jahren. Das Spiel gab es für AMIGA, ATARI ST, DOS und MEGADRIVE. Ich hatte und habe die Amiga-Version. Die ersten beiden Teile waren Damals irgendwie an mir vorbei gegangen. Und das trotzdem ich eben schon Damals ein Rennspiel-Fan gewesen bin und solche Spiele wie TEST DRIVE II ud GRAND PRIX CURCUIT im Regal stehen hatte. Über L3 war ich seiner Zeit im AMIGA JOKER gestolpert und wurde dann flux im Computerspiele-Laden meines Vertrauens gekauft. Heute habe ich das Spiel mal wieder rausgeholt. (weiterlesen…)