
1996 hatten wir Spieler auf einen eckigen Hintern Hinterkopf mit eckigen Zopf gestarrt. Naja, eigentlich an den Kopf vorbei. Bei mir sah das Spiel noch besonders eckig aus, da ich mir meine Voodoo (3DFx) Karte erst Ende 1996 kaufen konnte. Und 1996 hatte man sich noch gefragt ist es ein Adventure? Ein Shooter? Oder gar Jump’n'Run? Action-Adventure sagt man wohl nun. Ich kann mich an einen Steckbrief zu Lara Croft erinnern, bei dem die Holde mit dem Alter 36 angegeben wurde. Dann wäre die Dame jetzt, uh, 51! Naja, nun wird die Serie ja relaunched und die neue Lara ist jetzt wohl nun 26 oder so 19. However…
Mir hatte Damals der Puzzle-Charakter des Spiels gefallen und die Ballerpassagen genervt. Ich wollte eben rumklettern und Hebel und verborgene Dinge suchen. Aber eben nicht alle Nase lang abgeballert werden. manch einen ging es vielleicht genau andersrum und war vom puzzeln und klettern genervt. Damals ging die Steuerung ja auch noch ganz gut via Tastatur. Wer hatte schon als PCler ein Gamepad? Das war doch nur was für Consoleros! Als ich dann ein Jahr später Teil 2 auf der PSX mit Gamepad gespielt hatte, wusste ich dann allerdings warum Consoleros auf die Dinger standen. Gerade für solche Spiele war und ist natürlich noch immer ein Gamepad ideal.
Hatte ich TR1 nie zu Ende gespielt (weiterlesen…)

LOST HORIZON ist ein klassisches Point’n'Click-Adventure mit all den modernen Features das heutzutage ein gutes Grafikadventure ausmacht. Das Spiel ist von den Machern von GEHEIMAKTE 1 und 2 und hier wird auch die selbe Grafikengine und das bekannte Interface benutzt. Wenn man also zu mindestens eines der GEHEIMAKTE Teile gespielt hat, fühlt man sich gleich zu hause. Hier wie da gibt es wunderschöne Schauplätze die mit einer aus 3D- und 2D kombinierten Grafik edel umgesetzt wurde. Die Story ist ein wenig Indiana Jones -mäßig, was natürlich an den Schauplätzen, das es in den 30zigern spielt und an den vermeintlich bösen deutschen Gegenspielern liegt. Das macht den Spaß aber kein Abbruch. Die Rätsel sind moderat, aber auch nicht zu simpel. Die Rennerei zwischen verschiedenen Szenarien hält sich in Grenzen und stupide Bildschirmablickerei gibt es nur selten. Ein Hilfssystem gibt es natürlich auch, eben jenes das man aus den Geheimakte-Spielen kennt. Das Spiel ist nicht all zu lang, aber man ist schon ein paar Stunden gut beschäftigt. Die Länge eines Spiels sagt ja nichts über die Qualität aus. (weiterlesen…)

Also Download gibt es die 2 Special Editions der ersten beiden MONKEY ISLAND Spiele ja schon eine Weile. Bisher hatte ich jene noch nicht gedownloaded, weil ich auf ein schönes Boxset gehofft hatte. Vor vier Wochen war ich dann schon fast soweit gewesen mir beide Teile doch als Download zuzulegen und dann war plötzlich die Ankündigung da, das beide Teile in einem Boxset im September erscheinen. Und da sogar mit deutschen “Untertiteln” (was mir selbst nicht so wichtig war, aber da die Little Miss Gamer mit ihren 10 Jahren noch nicht ganz so firm ist im Englischen, ist das für sie doch schon recht hilfreich.
Aber lohnt sich die Anschaffung? (weiterlesen…)

… ist meiner Meinung nach Monkey Island 2. Daher freut es mich, das die beiden Special Editions von Monkey Island 1 und 2 nun am 9. September in Deutschland rauskommen. Ich hatte mir die beiden Spiele eben noch nicht als Download zugelegt. Da die Little Miss Gamer und ich ohnehin im Monkey-Island-Fieber sind (bei ihr im Zimmer läuft zur Zeit der Soundtrack in der Dauerschleife), passt das natürlich wie der Haken auf die Augenklappe! Harrr, harrr!
(Oben zu sehen ist übrigens die Amiga-Version, die ich — laut noch beiliegender Rechnung — am 30.07.1991 für 99,95 DM gekauft hatte. Soll mal einer sagen Spiele wären heute teuer. Die Amiga-Version kam übrigens mit 11 Disketten und ohne Festplatten-Installations-Routine daher!! So gab es beim ersten oder zweiten Teil, kann ich mich leider nicht mehr genau erinnern, den Gag, das man in eine Höhle ging und eine Diskette einlegen sollte, die man nicht hatte. Kurze Panik! Dann kam die Meldung auf den Schirm “Sorry, das haben wir ja gar nicht mehr programmiert!” und dann landete man wieder im Bildschirm davor, vor der Höhle.)