Und man findet darin manchmal auch Munition, sollte man sich trauen, reinzulangen.
3d-Shooter
Ka-Blam!! – Teil 2
Was soll ich sagen? Borderlands hat mich angenehm überrascht: Die Story geht tatsächlich voran, jeder Levelsprung ist motivierend weil er neue Waffen, Skills und Überraschungen bringt und sogar das Sammeln von Achievements – etwas was mich eigentlich nie wirklich interessiert – macht Spaß. Die Level sind extrem stimmungsvoll und abwechslungsreich designed, die Action hart, cool, heftig… aber nie unfair und dadurch mit einer hohen Sogwirkung und die Aufträge kurz genug, um nicht in Arbeit auszuarten.

Und so spiele ich Borderlands tatsächlich immer noch, inzwischen als Level 20 Soldier und tatsächlich sehr versiert im Umgang mit all den vielen Waffentypen und kleinen Tweaks und Tricks, die das Spiel erlaubt, wenn man sich nur genug mit ihm beschäftigt. Heute habe ich vermutlich das erste Drittel durch, nachdem ich den zweiten dicken Endgegner – Sledge – umgenietet habe.
Jedenfalls habe ich nun den ersten großen Spielbereich beendet und fahre gleich in den nächsten, um dort vermutlich für die nächsten 20 Level Mutanten zu töten und Aufträge von bekloppten Hillbillies auszuführen. Und zusätzlich hab ich mir letztens, als bei Steam mal wieder die DLCs für nen Euro pro Stück weggingen, die Zombie-Island Erweiterung und die Secret Armory dazugeholt – letztere sorgt dafür, dass das Spiel nicht bei Level 50 endet sondern legt nochmal 11 nach.
Rage Klo
Ich schreib demnächst mal etwas zu Rage und wie viel anders es im Vergleich mit Borderlands ist. Bis jetzt hab ich aber nur eine Stunde gespielt und eineinhalb Missionen gemacht, so dass ich noch nicht so viel dazu sagen kann, außer dass die Grafik tatsächlich herausragend ist und id mich auch dieses Mal beim Thema Grafikengine nicht enttäuschte.
Ich hab auch ein paar Screenshots, die das veranschaulichen, aber jetzt gibt es erst ein mal ein Klo:
Mirrors Flow
Frau Schmitz hat da ein ganz wunderbares Video gepostet, bei dem ganz fabelhaft rüberkommt, warum Mirrors Edge so ein unglaublich gutes Spiel ist. Und ich verstehe immer noch nciht, warum das Ding keinen Erfolg hatte.
Ka-Blam!!!
Ich hab ja schon öfter darüber darüber geschrieben, dass ich gerne Ballerspiele spiele und dass ich erfreulich finde, dass die inzwischen auch gute Geschichten erzählen. Auf der anderen Seite hab ich ja tatsächlich Jahrzehnte gebraucht, um mit Rollenspielen am PC zurecht zu kommen. Die waren mir immer zu langweilig, einerseits wegen der immer gleichen Fantasygeschichten die man einfach früher oder später über hat (und bei mir wars früher), andererseits weil ein Spiel für mich in dem Moment uninteressant wird, wenn ich hinter die Matrix blicken kann, was mir gerade bei Rollenspielen sehr schnell passiert.
Allerdings scheint man da inzwischen dazugelernt zu haben. Denn es gibt inzwischen RPGs, die zum einen mal weg vom Einheitssetting gehen, mit viel Aufwand eine dichte Geschichte erzählen und zum anderen die Atmosphäre halten können, weil die ganze RPG-Mechanik weit im Hintergrund bleibt, wo sie auch sein soll. Ein solches Game, das mir im Moment erstaunlich gut reinläuft, ist auch Borderlands. Hat alles, wasich an Ballerspielen liebe, ein schönes Setting (Endzeit, aber auf einem anderen Planeten – oder eventuell auch irgendwas anderes, das man noch herausfinden muss) mit dichter Atmosphäre, einer guten Portion schwarzem Humor (etwas was ich bei Spielen generell mag und weshalb mich diese ganzen bierernsten Militärshooter langweilen) und es funktioniert in seiner Eigenschaft als RPG erstaunlich gut.
Allerdings ist die Story offener als zum Beispiel die von Mass Effect. Das bedeutet, dass ich eigentlich jetzt schon sagen kann, dass ich Borderlands höchstwahrscheinlich nicht zu Ende spielen werde. Vielleicht schau ich mir irgendwo in einem Wiki an, wie die Geschichte ausgeht, aber da die nicht klar im Vordergrund steht und – auch RPG-typisch – viel zu viele Nebenquests die Haupthandlung nur sehr langsam vorankommen lassen weiß ich schon jetzt, dass mich die Lust, der Rahmenhandlung zu folgen, auf Dauer verlassen wird, egal wie interessant der Ansatz eigentlich ist. Das ist so ein bisschen wie bei Fernsehserien, in denen eine übergreifende Story nur am Beginn und am Ende einer Staffel weitergeführt werden.
Dennoch: Im Moment macht’s Spaß und ich springe gern mal auf ein paar Schießereien in das übrigens ganz hervorragend im Comicstil erscheinende Pandora.





